Lulu wuchs wie viele deutsche Sinti in seiner Zeit noch im Wohnwagen auf. Er
stammt aus einer Familie mit langer musikalischer Tradition. Oskar Weiss hat ihm
das Gitarre spielen beigebracht. Von ihm wurde der junge Lulu auch oft zu Auftritten
mitgenommen, bei denen noch für ein Essen und den Hut gespielt wurde. Laut
eigener Aussage haben ihn die Erlebnisse dieser Zeit stark geprägt und maßgebliche
Spuren in seiner musikalischen Entwicklung hinterlassen.
Das Repertoire des Ensembles richtet sich meist stilistisch an den Jazz Manouche,
ein von Django Reinhardt und Stephane Grappelli im Paris der 30er und 40er Jahre
völlig neu kreierter Jazzstil, der von amerikanischen Jazzmusikern und der traditionellen
Sinti-Musik beeinflusst wurde.
Darüber hinaus spielt das Ensemble Lieder aus der Chanson-Tradition, afroamerikanischen
Jazz, jazzige Interpretationen alter deutscher Schlager, Valse Musette Klassiker, Variationen
klassischer Musik und Eigenkompositionen, die überwiegend aus der Feder von Lulu stammen.
In Zusammenarbeit mit Tretter Automobile.